Kulturhaus Bruckmühle

2. PREGARTNER AISTFESTSPIELE "Lumpazi" nach Johann Nestroy

2. PREGARTNER AISTFESTSPIELE "Lumpazi" nach Johann Nestroy
23.06.2017 bis 15.07.2017 Eintritt: 20,- → Ticketreservierung
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2. Pregartner Aistfestspiele

"Lumpazi" nach Johann Nestroy
Regie: Georg Mittendrein

Premiere: 23.6., 20 Uhr
weitere Vorstellungen: 24.6.,30.6.
Juli: 1.,6.,7.,8.,13.,14. u. 15.

Naturbühne Aistgelände, bei Schlechtwetter im Findling (großer Saal)
Eintritt € 20,-
5 Euro Frühbucherbonus gilt bis 1 Woche vor dem jeweiligen Vorstellungstermin.

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Inhalt

Die Glücksfee Fortuna wettet, dass sie Lumpazi, dem Beschützer der Liederlichkeit, drei seiner Taugenichtse entreißt und zu fleißigen und anständigen Menschen macht, indem sie sie mit Geld überschüttet.
Daraufhin gewinnen der Tischler Leim, der Schneider Zwirn und der Schuster Knieriem ein Vermögen in der Lotterie. Zwirn verlumpt sein Geld mit lockeren Mädchen, Knieriem verfällt dem totalen Suff und nur Leim heiratet mit dem gewonnenen Geld seine geliebte Peppi und übernimmt als anständiger Meister die Tischlerei seines Schwiegervaters.
Da die Zensur zu Nestroys Zeiten aber vorschrieb, dass Theaterstücke ein Happy End haben müssen, bessern sich auch Zwirn und Knieriem zuletzt und Fortuna hat ihre Wette gewonnen.
Interessanter Weise hat Nestroy im Jahr vor dem „Lumpazivagabundus” zwei Theaterstücke geschrieben, die er nie zur Aufführung brachte, auch nie der Zensur vorlegte und die um einiges derber sind. Außerdem schrieb er eine Fortsetzung, nämlich „Die Familien Zwirn, Knieriem und Leim” in der die Ehen der Handwerker kläglich scheitern.
Unsere Fassung wird einige deftige und freche Szene aus diesen Stücken enthalten
und damit den ursprünglichen Absichten Nestroys näher kommen.
Also: Was hätte Nestroy geschrieben, wenn es keine Zensur gegeben hätte … ?

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