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Zwei außergewöhnliche Liedermacher, zwei unverwechselbare Stimmen – und ein Blick auf die Welt abseits ausgetretener Pfade. Und: BANANZ mit neuem Album!
Ort: Findling
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Maxi Pongratz und BANANZ schöpfen aus den Bildern des Alltags, aus Arbeitswelten, Wirtshäusern und den Eigenheiten des Landlebens, verwandeln diese jedoch in poetische, humorvolle und oft überraschend tiefgründige Geschichten. Zwischen Schalk und Melancholie, rauer Direktheit und feiner Beobachtung entsteht ein Abend voller Sprachwitz, musikalischer Eigenwilligkeit und berührender Zwischentöne.
Maxi Pongratz - "rum&num"
Mit Wort und Musik geht der Oberammergauer Maxi Pongratz auf seiner neuen Tour den großen Fragen an den Kragen: Wie wird man, wer man sein will? Was hat Volksmusik mit Heimat zu tun? Und was ist das überhaupt: Heimat? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Vor allem nicht für einen Grenzgänger wie Maxi Pongratz, der viel rumkommt, gerne um Ecken denkt und über Tellerränder späht. Mit neugierigem Blick und offenen Ohren bewegt er sich zwischen Stadt und Land, Wirtshausmusik und Dadaismus, Tradition und Rebellion, zwischen Witz und Melancholie, Poesie und Klang, Schüchternheit und Schalk.
Bekannt geworden mit seiner Band „Kofelgschroa“, seinen hintersinnigen Texten und seinem ganz ureigenen Akkordeon-Stil, ist Maxi Pongratz heute aus der deutschen Kleinkunst-Szene nicht mehr wegzudenken. Doch dieser Weg war keineswegs vorgezeichnet: Eigentlich ist Maxi Pongratz gelernter Gärtner, hat Apfelstrudel im Hofbräuhaus gebacken und die legendäre Ski-Abfahrt „Kandahar“ für den Weltcup präpariert. Gott sei Dank ist er nebenbei auch noch mit seinem Akkordeon erst von Wirtshaus zu Wirtshaus, später dann von Bühne zu Bühne gezogen – und schließlich doch noch Musiker geworden.
BANANZ - die Poesie des Ramponierten - mit noch namenlosem neuen Album
BANANZ lockt sein Publikum auf eine Fährte aus Alltagstrash, nur um es im nächsten Moment mit messerscharfer, metaphorischer Lyrik zu konfrontieren: Unter dem schillernden Etikett der „Hackler-Poesie“ erschafft der Künstler ein faszinierendes Universum zwischen Fiktion und Realität, das weit über klassische Liedermacherei hinausreicht.
Wer bei BANANZ bloß nach biografischer Wahrheit sucht, verfehlt die Kunst. Das Etikett des „Hackler-Poeten“ ist hier kein Dokumentarfilm, sondern eine bewusste, kunstvolle Inszenierung. BANANZ bedient sich zwar des alltäglichen Jargons, der Bilder von Werkstätten und Baustellen, doch auf der Bühne steht kein Handwerker, sondern ein Sezierer des menschlichen Daseins. Seine Lieder sind keine simplen Milieustudien, sondern eine tiefgründige künstlerische Auseinandersetzung mit den Eigenheiten des Lebens.
BANANZ verweigert sich dem weichgespülten Liedermacher-Klischee ebenso wie der platten Schenkelklopfer-Unterhaltung. Seine „ramponierten Lieder“ sind metaphorisch, oft verklärt und voller stellvertretender Andeutungen. Es ist ein humorvolles Spiel mit Rollen und Masken, welches die Frage offenlässt, ob man gerade berührt oder sanft an der Nase herumgeführt wird. BANANZ solo entfaltet eine magische Dynamik: Reduziert auf seine markant-raue Stimme und sein druckvolles Gitarrenspiel entstehen elektrisierende Live-Darbietungen, die das Publikum fesseln. Definitiv für Feinsinnige, die das Rätselhafte suchen und das Spiel zwischen den Zeilen lieben.
Tickets
€ 29,-/€ 25,-